Colorado Avalanche History
Die Geschichte der Colorado Avalanche
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1994/95:
Die Geschichte der Colorado Avalanche beginnt mit dem Verkauf der Quebec Nordiques nach Denver. Die Quebec Nordiques haben eine sehr gute Saison gespielt und haben in der verkürzten Saison 30 Siege und 5 Unentschieden bei nur 13 Niederlagen errungen. Doch nur wenige Tage nachdem die Quebec Nordiques in der ersten Runde der Playoffs überraschend gegen die New York Rangers ausscheiden, reist Marcel Aubut, der Besitzer der Nordiques, nach Denver zu Charlie Lyons, Chef der Ascent Entertainment Group, Besitzer der Denver Nuggets und auf der Suche nach einer NHL-Franchise. Sportliche Misserfolge und hohe Schulden treiben ihn zu diesm Schritt. Selbst die Regierung von Quebec kann oder will seiner NHL-Mannschaft nicht mehr helfen. So kommt es, dass am 01.Juli 1995 die Franchise für 75 Mio US-Dollar den Besitzer wechselt. Der Umzug findet formell am 10.08.1995 statt.
Mehr über die Quebec Nordiques erfahrt Ihr, wenn Ihr hier klickt.
1995/96:
Das erste Jahr in Denver, der Mile-High-City am Fuße der Rocky Mountains. Heimspielstätte ist die McNichols Sports Arena. Schon bald nach dem Umzug wechseln Patrick Roy und Mike Keane am 5.Dezember 1995 für Jocelyn Thibault, Martin Rucinsky und Andrei Kovalenko von den Montreal Canadiens zu den Colorado Avalanche. Einige Eishockeyexperten prophezeien schon jetzt den Stanleycup-Sieg für die Avalanche. Joe Sakic und Peter Forsberg spielen eine überragende Saison und erreichen 120 bzw. 116 Skorerpunkte. Am Ende stehen bei 47 Siegen, 10 Unentschieden und 25 Niederlagen 104 Punkte und der erste Platz in der Pacific Division und der zweite Platz in der gesamten NHL auf der Habenseite. Die Playoffs bringen die Vancouver Canucks, die Chicago Blackhawks und die Detroit Red Wings als Gegner der Colorado Avalanche bis zum Stanleycupfinale. Alle werden in sechs Spielen bezwungen und die Florida Panthers sind das letzte Hindernis auf dem Weg zum größten Erfolg der Franchisegeschichte. Bereits in der vierten Begegnung kommt es in Florida zum entscheidenden Spiel, das Uwe Krupp mit seinem Tor in der Verlängerung zum 1:0 für die Avalanche entscheidet. Der Stanleycup-Sieg bereits in der ersten Saison ist perfekt. Joe Sakic gewinnt mit 18 Toren und 16 Assists die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs.
Zu den Statistiken der Saison.Tor gegen die Buffalo Sabres
1996/97:
Wieder werden die Colorado Avalanche mit 107 Punkten bei 49 Siegen 9 Unentschieden und 24 Niederlagen Erster in der Pacific Division. Doch die Vorzeichen sind diesmal ungleich schlechter. Peter Forsberg und Joe Sakic waren während der Saison lange verletzt und erreichen “nur” 86 bzw. 74 Skorerpunkte. In den ersten beiden Runden der Playoffs treffen die Avs auf Chicago und Edmonton, die in 6 und 5 Spielen ausgeschaltet werden. Doch im Conferencefinale warten die Detroit Red Wings. Und diese sind für die Avalanche zu stark, und so unterliegen sie dem späteren Stanleycupsieger in 6 Spielen. Colorados bester Skorer der Playoffs ist wieder einmal Joe Sakic, der es in 17 Spielen auf 8 Tore und 17 Assists bringt.
Zu den Statistiken der Saison.
1997/98:
Erneut erreichen die Avalanche den ersten Platz in der Pacific Division. Bester Skorer ist Peter Forsberg, der 91 Punkte in 72 Spielen erreicht. Zweitbester in dieser Kategorie wurde diesmal Valeri Kamensky mit 66 Punkten. Joe Sakic brachte es in 64 Spielen “nur” auf 63 Skorerpunkte. In den Playoffs ist bereits in der ersten Runde nach sieben Spielen Schluss.
Zu den Statistiken der Saison.
1998/99:
Auch in der neu zusammengefassten Northwest Division erreicht Colorado mit 98 Punkten den ersten Platz. Die besten Skorer dieses Jahrs sind Peter Forsberg, Joe Sakic und Theo Fleury, der aus Calgary losgeeist wurde, mit 97, 96 und 93 Skorerpunkten. In dieser Saison gewinnt Chris Drury mit 20 Toren und 24 Vorlagen in 79 Spielen die Calder Trophy als bester Neuling in der NHL. In den Playoffs werden auf dem Weg ins Conference Finale die San Jose Sharks und die Detroit Red Wings in jeweils sechs Spielen ausgeschalten. Doch in der Serie gegen die Dallas Stars verlieren die Avs im siebten Spiel mit 1:4. Bester Mann der Avs in den Playoffs ist Peter Forsberg mit 24 Skorerpunkten und einer Plus-Minus-Statistik von +7.
Zu den Statistiken der Saison.Torchance für die Detroit Red Wings
1999/2000:
Colorado wird erneut erster der Northwest Division. Joe Sakic und vor allem Peter Forsberg sind viel verletzt, sodass andere Spieler wie Chris Drury, Milan Hejduk und Alex Tanguay in die Bresche springen müssen. Zudem wechselt die Verteidigerlegende Raymond Bourque zusammen mit Dave Andreychuk von den Boston Bruins zu den Denveranern. Pierre Lacroix gelingt damit wieder einmal ein Transfer-Coup der besonderen Art. Dennoch schaffen die Avalanche erneut nicht den Einzug ins Stanleycupfinale. Im Conference Finale sind wieder die Dallas Stars im siebten Spiel Endstation, nachdem vorher die Phoenix Coyotes und die Detroit Red Wings in jeweils fünf Spielen ausgeschaltet wurden. Die Topscorer der Avalanche in den Playoffs sind diesmal Peter Forsberg und Adam Deadmarsh mit jeweils 15 Punkten.
Zu den Statistiken der Saison.
2000/01:
Der 2.Stanleycupsieg für die Colorado Avalanche! Überragender Mann der Avalanche ist dieses Jahr Joe Sakic. Er erreicht in 82 Spielen 54 Tore und insgesamt 118 Skorerpunkte. Er gewinnt damit die Hart Trophy, die Lady Byng Trophy und den Lester B. Pearson Award und ist damit der erfolgreichste und beste Spieler der NHL in dieser Saison. Auch in den Playoffs sind die Mannen um ihren Kapitän überragend und schalten ihre Gegner (Vancouver, Los Angeles und St. Louis) auf dem Weg ins Stanleycupfinale aus. Dort treffen sie auf den Titelverteidiger, die New Jersey Devils, und bezwingen ihn in sieben Spielen. Bester Mann der Playoffs und damit auch Conn Smythe Trophy Gewinner ist zum dritten Mal in seiner Karriere Patrick Roy.
Zu den Statistiken der Saison.
2001/02:
Schock für die Colorado Avalanche gleich zu Beginn der Saison: Peter Forsberg erklärt seinen zwischenzeitlichen Rücktritt vom aktiven Eishockey. Als Grund dafür werden die zahlreichen Operationen in der jüngsten Zeit und seine daraus resultierende verminderte Belastbarkeit angegeben. Das Fehlen des schwedischen Superstars macht sich auch sehr bald in der Offensive der Avalanche bemerkbar. In zahlreichen Spielen erzielen die Denveraner nur ein bis zwei Tore, und nur Patrick Roy ist es oftmals zu verdanken, dass die Spiele trotzdem gewonnen werden können. Dies bringt ihm auch die William M. Jennings Trophy ein, als Torhüterr der Mannschaft mit dem geringsten Gegentorschnitt der regulären Saison. Zwischenzeitliche Hoffnungen auf eine Rückkehr Peter Forsbergs werden durch eine weitere Operation zu Nichte gemacht. Dennoch schafft es der Schwede tatsächlich zum ersten Playoffspiel gegen Los Angeles wieder fit zu sein und wird mit 27 Skorerpunkten in 20 Spielen und einer Plus-Minus-Statistik von +8 bester Spieler der Avalanche und Topskorer in den Playoffs. Dennoch ist nach sieben Spielen im Conference Finale gegen die Detroit Red Wings Schluss. Zuvor werden auch jeweils in sieben Spielen die Los Angeles Kings und die San Jose Sharks aus den Playoffs geworfen. Ausserdem stellt Colorado mit der 8.Divisionsmeisterschaft in Folge den Rekord der Montreal Canadiens aus den Jahren 1975 bis 1982 ein.
Zu den Statistiken der Saison.
2002/03:
Die 9.Divisonsmeisterschaft der Franchise in Folge. Das ist neuer NHL-Rekord. Großen Anteil daran hat der wiedergenesene Peter Forsberg, der eine überragende Saison spielt und sich mit 106 Punkten erstmals die Art Ross Trophy als bester Skorer der NHL sichert und zudem die Hart Trophy als wertvollster Spieler der Saison gewinnt. Sein kongenialer Sturmpartner Milan Hejduk sichert sich mit seinen 50 Toren die Maurice Richard Trophy. Zudem erreichen beide jeweils einen unglaublichen Wert in der Plus-Minus-Statistik: Plus 52 bedeutet den Bud Light Award für beide. Doch in den Playoffs ist die Herrlichkeit vorbei. Bereits in der ersten Runde gegen die Minnesota Wild ist nach sieben Spielen Endstation.
Zu den Statistiken der Saison.
2003/04:
Zum ersten Mal in 10 Jahren erringen die Avalanche nicht den ersten Platz in ihrer Division. Mit 100 Punkten aus 82 Spielen belegen sie knapp hinter den Vancouver Canucks den 2.Tabellenplatz in der Northwest Division. Trotz so namenhafter Verstärkungen wie Teemu Selanne und Paul Kariya schaffen sie es nicht an die Erfolge der letzten Jahre anzuknüpfen und scheitern in den Playoffs in der zweiten Runde an den San Jose Sharks mit 2:4 Siegen.
Zu den Statistiken der Saison.